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Der praktische Nutzen systemischen Denkens:
Der systemische Ansatz geht speziell in der Betrachtung des Menschen weg davon, diesen als unveränderliches Objekt mit gewissen Eigenschaften zu betrachten sondern konzentriert sich eher auf die Faktoren, die den Menschen beeinflussen, auf die er sich und sein Handeln bezieht. Diese Kontexte und deren Wechelwirkungen gehören untrennbar zum System Mensch dazu.

BSP.: Das beobachtbare Verhalten eines Menschen legt er nicht an den Tag, weil er so ist (Eigenschaft), sondern er legt es an den Tag, weil Einflüße (Kontextfaktoren) ihn veranlassen, so darauf zu reagieren. Der Mensch reagiert also nicht direkt auf äußere Impulse, sondern auf seine höcht individuelle Bewertung dieser Einflüsse. Solange diese Einflüsse gleich bestehen bleiben, bzw. die Bewertung dieser Einflüsse gleich bleibt, wird die Reaktion auf diesen Einfluß gleich bleiben. Was wiederum bei Beobachtern den Eindruck erwecken könnte:
"Der ist so!"

Systemisches Denken lehrt uns unter anderem, speziell in der Führung von Menschen (lebende Systeme) und Menschengruppen (soziale Systeme) die Wirklichkeiten mit einzubeziehen, die den Menschen veranlassen, so oder anders zu reagieren. Wenn wir das Verhalten von Menschen verändern wollen, müssen wir nicht den Menschen verändern, sondern die Regeln, nach denen er "spielt". Im Unternehmen gelten (funktionieren) Regeln, die niemand bewusst aufgestellt hat. Diese informellen Regeln bilden die Basis für die Entstehung und die Stabilisierung von Problemen. Wenn man versucht, das Problem (Symptom) zu lösen, ohne die verursachende Regel zu erkennen und zu verändern, wird man nur das Symptom verlagern.

Was ist nun ein System?
Ein System ist ein, aus mehreren Komponenten bestehendes Ganzes. 

Diese scheinbar einfache Definition weist darauf hin, dass Systeme Grenzen haben. Dadurch entsteht die nicht immer ganz einfach zu beantwortende  Frage: Was gehört zum System, was ist "Teil" des Systems, was nicht!
In unserem täglichen Leben macht es Sinn, drei Grundkategorien von Systemen zu unterscheiden. Diese Unterscheidung hilft uns, den Umgang bzw. die sinnvolle Beeinflussung (Führung)  von Systemen zu verstehen.

1. Kausale, technische Systeme (Maschinen)
Bei technischen Systemen ist es möglich, kausal vorherzusagen, wie das System auf eine bestimmte Intervention von Aussen reagiert. (Wenn - Dann) Wenn das Gerät nicht so reagiert, wie vorgesehen, ist es kaputt. Irgend etwas im Inneren der Masdchine hat versagt. Tausche den Teil aus und das technische System wird wieder funktionieren.

Bei technischen Systemen ist auch die Frage nach den Teilen die zum System gehören klar zu beantworten. Technische Systeme haben klare Grenzen und klar definierbare Systemteile.

2. lebende Systeme - Der Mensch als System betrachtet
Wir können einen Menschen als viel"schichtiges" sehr komplexes lebendes System betrachten. Einerseits als biologisches System(das was wir an ihm begreifen und messen können). Das würde ihn allerdings nur sehr gering von Tieren unterscheiden. 98% des Genoms von Affen sind mit dem menschlichen Genom ident! 

Was den Menschen wirklich unterscheidet, ist seine Persönlichkeit. Seine emotionale Struktur und sein Bewusstsein. Diese System"komponenten" stehen mit allen anderen Bereichen des Menschen in Wechselwirkung. Hier ist es nicht schlüssig möglich eine Grenze zu ziehen, was nun zum System eines bestimmten Menschen gehört und was nicht. Was wir sagen können ist, dass sich jede Veränderung der internen Information in der biologischen Systemebene auswirkt und da auch messbar wird.  Der kausale Rückschluß ist allerdings aufgrund der Komplexität der Informationen nicht, oder nur im Bereich der Wahrscheinlichkeiten möglich. Man bezeichnet in der systemischen Betrachtung den Menschen als strukturdeterminiertes lebendes System, was bedeutet, dass Menschen nicht unmittelbar und direkt auf äußere Impulse reagieren, sondern sie reagieren auf die individuelle Bewertung dieses Impulses. Diese Bewertung ist wiederum von den meist unbewussten Mustern und Regeln seiner emotionalen und psychischen Ebene abhängig.

Führung und Steuerung von Menschen ist also kausal nicht möglich. ("Wenn ich das sage, reagiert der Andere so!" ist eine Illusion und schlichtweg nicht zutreffend.)
Eine hilfreiche Erkenntnis für Führungskräfte, die ja professionell mit der Steuerung von Menschen zu tun haben. Jede Intervention von Seiten der Führung stellt nur einen Impuls in eine gewollte Richtung dar. Der Adressat entscheidet, ob er diesen Impuls als solchen wahrnimmt und was er mit diesem Impuls macht. Erst aus der Reaktion kann die Führungskraft ersehen, ob sein Impuls zielführend war und wenn nicht, darüber nachdenken, welche nächste Intervention hilfreicher wäre.
Diesen zusammenhang beschreibt auch die alte systemische Weisheit:"Du weisst erst, was du gesagt hast, wenn du die Antwort wahrgenommen hast!"

3. Soziale Systeme - Unternehmen als System betrachtet

Was für das System Mensch gilt, gilt auch in gleichem Maße für das soziale System der Gruppe.
Teams, Abteilungen, ganze Unternehmen sind soziale Systeme. Die darin agierenden Menschen mit ihren Mustern und internen Regeln entscheiden darüber, wie sie mit den Regeln des Unternehmens umgehen. Die spannendste Aufgabe von Unternehmensentwicklung ist es, Mitarbeitende zu veranlassen, Unternehmensinteressen und ihre Interessen in Einklang zu bringen. Entscheidungen und Handlungen im Interesse des Unternehmenserfolges zu treffen.

 

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